Hallo liebe Leute,

wir bereiten uns akribisch auf unseren Urlaub vor. Dazu zählt Pferde verladen, Hänger fahren, den Hänger rückwärts in die Lücke parken und Pferde ausladen. An dieser Ecke mussten wir bereits einige Erfahrungen sammeln.

Krümel will es wissen

Wer steigt wo ein, also wer steht links und wer ist der Erste. Es hat sich herausgestellt, dass Keks in Fahrtrichtung links steht und Keks derjenige ist, welcher sich mit wenig Aufwand verladen lässt. Daher reinführen und hintere Stange einsetzen, danach vorne anbinden. Mit Krümel verhält es sich anders, Diesen müssen wir regelrecht bitten, Gut zureden, eine Möhre versprechen, kurz am Strick ziehen, und dass solange, bis sich Krümel in den Hänger bewegt. Hintere Stange einsetzen und vorne anbinden. Es klappt schon ganz gut. Was auffällt nach 30 bis 50 Minuten Fahrt, Krümel schwitzt als wäre er 10 km in vollem Galopp über die Stoppelfelder gerast. Krümel hat Angst. Beim Ausladen machten wir so manche neue Erfahrung. Bei der letzten Ausfahret am 11.07.2020 hat sich Krümel verselbständigt. Was heißt das? Ich habe zuerst die hintere Stange entfernt und Krümel war noch angebunden. Er drängte so schnell nach draußen, dass das Führseil riss und schon stand er im Freien. So war es nicht gewollt. Jedoch ist Krümel mächtig verfressen, sodass er sich umgehend neben dem Hänger über das frische Gras hermachte. So ist er eben.

 

 

Auf der Fähre

Krümel bei seiner Lieblingsbeschäftigung

Mit Keks geht es einfacher. Keks ist gelassener. Wir haben beide gesattelt, sind ins Wirtshaus geritten, haben dort gut gegessen und sind zurück zu Hänger. Einladen war einfach, nach dem Motto, wir fahren nach Hause. Zuhause angekommen haben wir, mit unseren Erfahrungen im Gepäck, das Entladen souverän gemeistert.
Was zeigt uns das? Man muss mit den Pferden diese Situationen üben.

LG Kurt

Written by Kurt Jelinek
Liebe Leser, vor ca. einem Jahr war ich mit meinen Pferden und dem Hut mit integriertem Kopfschutz 500 km unterwegs in Richtung Barcelona. Leider musste ich die Tour nach Barcelona abbrechen wegen Satteldruck bei den Pferden. Mittlerweile reiten wir regelmäßig in unserer schönen Gegend spazieren. Touren, Touren soweit das Auge reicht. Kaum einmal ein Straße ist zu queren. OK. Es geht des öfteren per Fähre über den Fluß und zurück. Zwanzig, dreißig Kilometer im reitfreundlichen Gelände. Schreibt mir, wenn ihr mehr wssen wollt. LG Kurt