Pferdetraining auf der Happy Ranch mit Nathalie und Jörg 16.07.2018 und 9.08.2018

Da ich berufsbedingt nicht alle 14 Tage anreisen kann, die Ausreise wegen fehlender Papiere der Pferde nach Deutschland nicht geklappt hat, musste ich eine andere Lösung suchen. Die liebe Freundin Kerstin (zur Erinnerung: Finca Cán Murtera (www.finca-canmurtera.com)) war sofort mit einem tollen Vorschlag zur Hand: ich möge doch die Bereiterin ihrer Pferde engagieren. Klang gut, denn diese junge Frau reitet exzellent. 

Besuch vom Nachbarschwein

Um jedoch meine lieben Freunde Nathalie und Jörg nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen, habe ich das Thema mit den Beiden besprochen und siehe da, Nathalie, die Frau mit dem besonderen Pferdeinstinkt, hat sich angeboten meine Pferde Keks und Krümel während meiner längeren Abwesenheit zu trainieren. Also habe ich mich für die mir vertraute, angenehmere, aber auch bequemere Variante entschieden. Nathalie und Jörg trainieren meine zwei „Hottis“ in den Zeiten, wo ich nicht vor Ort bin. Meine Bitte an die Beiden, den Keks und Krümel folgendes beizubringen.

  • Über die Wippe gehen, siehe letzten Artikel
  • Beim Aufsteigen still zu stehen
  • Einen „Retourgang“ einzubauen

Alles Dinge, welche Keks und Krümel in ihren Jahren bei den Einheimischen nicht gelernt haben. Aktuell kann ich sagen, die Ergebnisse können sich sehen lassen. Keks geht zum einen freiwillig auf die Wippe und er lässt Nathalie linksrum,

Keks auf der Wippe

rechtsrum mit Aufsteighilfe an der Seite gewähren ohne wegzulaufen. Ein toller Erfolg. Ihr könnt das super auf dem Video verfolgen. Ob Nathalie diese Erfolge auch mit Krümel erzielen konnte, kann ich noch nicht sagen.

Am 9.08.2018 den Donnerstag Abend weiß ich mehr, denn da darf ich endlich wieder auf die Insel fliegen. Schön wäre natürlich, das Stillstehen klappt auch bei mir. Wie immer bin ich zuversichtlich.

In diesem Sinne alles Liebe bis zum nächsten Mal.

Wasser das Lebenselixier

Waren sie schon mal in Afrika, dem Kontinent mit diesem Flair, dem weiten Land, mit den Menschen unterschiedlicher Afrikanischer Stämme, welche mit weniger als €100,- pro Monat auskommen müssen. Haben sie schon mit diesen Menschen zusammengelebt, gearbeitet, deren Bescheidenheit und Gastfreundschaft erleben dürfen. Nein, nun dann sollten sie es wagen! Verlassen Sie Ihr vertrautes zu Hause und machen Sie sich auf, um  einmal mit diesen Menschen für einige Monate zusammen zu leben. Man lernt Bescheidenheit, man vergisst den Konsumwahnsinn, man bekommt Hochachtung vor den Frauen, die teilweise das Wasser von einigen Kilometern entfernten Wasserstellen holen, man begreift, dass es ein hartes und entbehrliches Leben ist. Man begreift,  wie wichtig Wasser ist. Umso befremdlicher ist es, dass die Afrikanischen Regierungen beginnen, die Wasserreserven an Unternehmungen zu verkaufen, um selbst davon als Regierung zu profitieren. Jedoch vergessen diese Menschen in den Führungspositionen, dass sie sich und letztlich damit auch uns in die Abhängigkeit von Konzernen begeben, die nun das wichtigste Gut auf unserem Planeten kontrollieren, das Wasser. Auch wenn wir in der glücklichen Lage sind, in Mitteleuropa genügend sauberes Trinkwasser zu haben, so lohnt es sich doch einmal darüber nachzudenken, wie wichtig Wasser für den Planeten und das Leben auf der Erde ist.

Gruß Euer KJe

Was unterscheidet KMUs von DAX Konzernen

KMU oder DAX Konzern

Auf den ersten Blick tun sich Welten auf, wenn man über KMUs und DAX Konzernen spricht. Und glauben sie mir, diesen Eindruck hatte ich über viele Jahre. Erst in den letzten zwei, drei Jahren habe ich etwas verstanden, was mir bis dato verborgen blieb. Die Kluft zwischen KMU und DAX Konzern ist viel kleiner als angenommen. Ich rede hier nicht vom einen Ein Mann Betrieb, ich rede von KMUs in der Größenordnung von zweihundert bis 500 Mitarbeitern. Mit Interesse habe ich folgendes Phänomen beobachtet, dass zwar DAX Konzerne groß und finanzstark sind, in den meisten Fällen, jedoch in deren Abteilungsstrukturen den KMUs sehr stark ähneln. Warum? Viele der DAX Konzern Abteilungen haben in funktionalem Bereich einen Personalstand wie KMUs und agieren auch im Umsatz in Größenordnungen wie KMUs. Wo ist daher die Gemeinsamkeit?

Die liegt im Bereich Kopfmonopole, diese sind in DAX-Konzernen genauso ausgeprägt wie beim KMU. Zusätzlich fehlt es aktuell beiden an genügend qualifizierten Mitarbeitern. Ein weiteres Phänomen ist die Herangehensweise. Nimmt man an, dass in DAX Konzernen Entwicklungen stringent mit entsprechender Personeller Ausstatteng von Statten gehen, so darf ich festhalten, dass dies in den seltensten Fällen zutrifft. Ein weiteres Thema ist, dass gerade in Entwicklungsabteilungen sowohl beim KMU als auch beim DAX Konzern viele von Plattformen sprechen, welche die Entwicklungen vereinfachen und auch die Entwicklungskosten drücken sollen, dass dies zwar immer wieder häre Ziele sind, jedoch ein einheitliche technische Basis ist selten anzutreffen. Daher stelle ich einfach fest, der Unterschied liegt in zwei Bereichen, KMUs sind flexibler, da nicht in starre Reporting Strukturen eingebettet und zum Zweiten Fehlentwicklungen stecken die meisten DAX Konzerne leichter weg als KMU.

Euer KJe

 

Elektromobilität und die fehlende End to End Betrachtung (29.03.2016)

Alle sprechen davon, sehr viele halten sie für toll, manche sagen sie rettet die Umwelt, und doch gibt es Skeptiker wie mich, denen bei aller Euphorie über die Elektromobilität etwas fehlt.

Erstens gibt es bis dato keine Verfahren, welche es zulassen, den Füllstand der Batterien akkurat zu bestimmen. Die einzige Methode die ich kenne ist, einen Verbraucher anzuschließen und zu messen, wieviel Energie die Batterie abgegeben hätte. Jedoch muss dieser Wert nach dem nächsten Ladezyklus nicht unbedingt wiederholbar sein. Es ist daher schwierig ein Huckepacksystem zu installieren, indem man einfach die oder den Batteriesatz herauszieht und einen geladenen einschiebt. Denn alle sind misstrauisch und fragen sich, man kann nicht hineinsehen, wieviel Batterie, wieviel Leistung, bekomme ich. Die Reichweitenangaben der Elektromobile sind mehr als fraglich. Die zweite und für mich schwerwiegendere Seite der Betrachtung betrifft das Thema „Batterieschrottverwertung“. Die Lebensdauer von Batterien ist begrenzt, spätestens nach 3 Jahren werden sie alt, verlieren an Leistung und müssen entsorgt werden. Wohin dann damit? Wie man Batteriemüll richtig entsorgt oder gar recycled, erschließt sich mir nicht, mir ist dafür  kein umweltverträgliches Verfahren bekannt. Hier fehlt die sprichwörtliche „End to End“ Betrachtung. Einen ähnlichen Fall kennen sie als Konsument und Leser doch auch von der „Sparlampe“. Hochgepriesen, als die umweltschonende Innovation dargestellt, sparsam und dafür etwas  teuer. Zu spät stellte man fest, man erkaufte sich die Energieeinsparung durch den Einsatz giftiger Zusatzstoffe, welche beim Recycling immense Probleme bereiten. Das war ebenso einfach zu kurz gedacht.

Deshalb: Elektromobilität „JA“, aber nur dann, wenn das Thema Wiederverwertbarkeit der Batterien geklärt ist.

 

Euer KJe

Sponsoring einmal anders gedacht

Große Geldgeber werben für deren Produkte sehr häufig mit publikumswirksamen Sportarten, welche beinahe zu jeder Tages und Nachtzeit in den Medien wirksam dargestellt, für das Produkt werben. Fußball, Golf, Motorsport stehen in Europa, aber auch in anderen Ländern ganz oben. Gebt dem Volk Spiele. Dabei ist mir in Rom im Kolosseum der Gedanken gekommen: „wie wäre es mit Kultursponsoring“? Microsoft kauft sich das Kolosseum als Werbefläche gesamt und sorgt dafür, dass es lange erhalten wird. Red Bull sponsert nicht nur Salzburg und Leipzig im Sport, nein, Red Bull ist und wäre die Kulturpflegeorganisation der Stadt Salzburg. Oder Mercedes sponsert die Oper von Verona usw. Es gäbe viele Anlässe, wo Groß Konzerne einen kulturellen Beitrag leisten könnten. Klar verstehe ich, dass man es nicht unbedingt macht, denn man ist nicht täglich in der Presse, man ist nicht für Millionen Menschen im TV präsent, oder doch? Betrachtet man die Besucherzahlen in kulturellen Bereichen, dann könnte Kultursponsoring durchaus auch eine interessante Werbevariante für Konzerne sein, welche auch noch einen guten Zweck dienen, dem Erhalt unserer Kunst- und Kulturstätten.

 

Euer KJe

Überkapazität soweit das Auge reicht

Kennen sie solche Bilder, nein? Dann besuchen sie Kopper in Slowenien, dort stehen im Hafen zig tausend Fahrzeuge und ich glaube behaupten zu können, ohne einen Kaufvertrag eines Kunden. Schlichtweg Überproduktion auf Teufel komm raus. Das Bild zeigt nur einen Bruchteil der Fahrzeuge. Ist ihnen schon aufgefallen, dass die Automobilhersteller in Webesprüchen die Kunden für Fahrzeuge mit Rabatten von größer dreitausend Euro und zinslosen Krediten ködern. Haben sie sich schon gefragt, wie das möglich ist? Was halten sie davon, wenn ihnen die Werbung verspricht, dass die Mehrwertsteuer geschenkt wird? Ist ihnen bewusst, dass dahinter eine versteckte Rabattierung steckt, denn kein Staat wird auf die Mehrwertsteuer verzichten. Und diese Überproduktion macht mir Kopfzerbrechen, denn es stehen tausende nicht durch Kunden bestellte Fahrzeuge auf sogenannten Zielbahnhöfen,  Fahrzeuge ohne konkrete Abnehmer stehen auf Halde. Das bedeutet, man produziert wesentlich mehr als nachgefragt. Das mag vielerlei Gründe haben, jedoch sehe ich die immense Kapitalbindung und Verschwendung von Rohmaterialien. Klar kann man dagegen einwenden, diese Überproduktionen sichern die Arbeitsplätze. Könnte man vielleicht einfach das unnötig gebundene Kapital verschenken?

Weitere Informationen unter: http://www.heftig.de/autos-ueberproduktion/

Euer KJe

KMU im Wandel

KMU-Teil2

„Wir können zwar effizient, aber nicht innovativ“, eine markante These aus einem interessanten Interview von Detecon Consulting, nachzulesen unter >https://www.detecon.com/de/Publikationen/wir-koennen-zwar-effizient-aber-nicht-innovativ< mit Thomas Sattelberger. Dieser spricht in dem Interview über die Zukunft der deutschen Wirtschaft, über die Auswirkung von Globalisierung und Digitalisierung auf Unternehmen. Dieser Aussage kann ich als Interim Manager & Consultant absolut zustimmen. Es fehlt die Innovativkraft. Warum dem so ist, hat viele Gründe. Ein Grund dabei dürfte sein, die Geschäfte laufen gut, warum müssen wir innovativ sein? Ein weiterer Grund könnte sein, dass man im Unternehmen weiß, dass man sich weiter entwickeln muss mit den Produkten, aber es fehlt der Mut. Noch ein Grund könnte auch die unzureichende Kapitaldecke sein, die Entwicklung innovativer Produkte kostet Zeit und Geld, und nicht zu vergessen, sie braucht kluge Köpfe. Hier haben wir ein weiteres Dilemma, zwar fehlen  nicht die klugen Köpfe, jedoch fehlt es an der Führungserfahrung, die klugen Köpfe zum Wohle des Unternehmens einzusetzen, zu motivieren, deren Tatendrang und Innovationskraft zu aktivieren und auch ungewöhnliches Denken zuzulassen. So kommen häufig die Phrasen in Meetings durch, wie: „Warum sollen wir das ändern? Es funktioniert doch!“. Man hat sich Jahrelang mit dem Thema Effizienzsteigerung beschäftigt, was nichts anderes ist als die Verbesserung bestehender Prozesse um den Ertrag zu steigern ohne das Produkt weiter zu entwickeln ohne bestehenden Auftrag von außen.

Was passiert, wenn wir nicht innovativ sind? Wir steuern damit auf einen gefährlichen Zustand zu. Die Chinesen setzen zurzeit auf Masse, die USA großenteils auf Innovation. Es generieren die Chinesen, die Koreaner, die Amerikaner und viele andere mittlerweile jede Menge Innovationen und sind auf dem besten Weg, Deutschland als wirtschaftsführende Nation noch weiter in den Hintergrund zu drängen. Ideen, Innovationen sind wichtig, um die Wirtschaft florieren zu lassen, was wiederum mehr Beschäftigung mit sich bringt und zum sozialen Frieden beiträgt.

Bis zum nächsten Mal, Ihr KJe

Hallo Welt! Schadet Arbeit?

Willkommen zu Kurt Jelinek’s Visionen und Gedanken.

Ich stelle mir immer häufiger die Frage: „Schadet Arbeit“?

Warum? Wenn ich so im Auto unterwegs bin, dann höre ich Radio, schon um zu wissen, wo es staut. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass so mancher Radiosender den Mitmenschen am Montag einen schönen Start in die Arbeitswoche wünscht. Das ist nett. Jedoch ändert sich das im Verlaufe der Woche, schon am Mittwoch tönen die Moderatoren: „Die Hälfte der Arbeitswoche ist erreicht“. Donnerstags läutet man das verlängerte Wochenende ein, freitags freut man sich auf den Mittag und mittags kommt die Verlautbarung: „Nur noch drei Stunden bis zum Feierabend und zum Wochenende!“ .

Genau dann stelle ich mir wiederum die Frage: „Schadet Arbeit“?

Bedeutet das, dass Menschen nur noch einen JOB haben und keine Arbeit? Bedeutet das, dass Menschen ihre Arbeit sehr unwillig machen oder mit dem, was sie tun, überfordert sind? Ich weiß es nicht. Nur die Medien suggerieren: „Arbeit schadet und man braucht dringend Freizeit“.

Was ist mit den Menschen, die eine sieben Tage-Woche haben? Wo bleiben die Menschen, die Tag- und Nachtdienste und Wochenendarbeit verrichten?

Was glauben Sie, wie es Menschen geht, die gern arbeiten würden und keine Arbeit finden?

Es wäre schön, wenn die Medien weniger versuchen würden, den vermeintlichen Geist der Zeit zu treffen, nach dem Motto „ARBEIT SCHADET“.

Wie ist Ihre Meinung dazu?

 

 

 

KMU im Wandel

KMUs im Wandel

Der Begriff Mittelstand – von dem im Zusammenhang mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) häufig gesprochen wird – ist ein im deutschen Sprachraum historisch gewachsener Begriff, für den jedoch keine abgestimmte oder gesetzlich vorgeschriebene Definition existiert. Laut Definition zählen in Deutschland alle Unternehmen mit einem jährlichen Umsatzerlös von unter 50 Millionen Euro und mit weniger als 500 Beschäftigten zu den KMU. In der EU spricht man von 250 Beschäftigten und eine Bilanzsumme von maximal 43 Mio. Euro. KMUs sind die tragende Säule für Wachstum und Beschäftigung.

Technologischer Wandel und voranschreitende Globalisierung setzen jedoch insbesondere KMU einem wachsenden Druck aus. Die zunehmende Wettbewerbsintensität führt zu steigendem Preisdruck, zu höheren Anforderungen an Flexibilität und Geschwindigkeit und zunehmendem Qualitätsdruck. Bei Forschung und Entwicklung (FuE)-intensiven Gewerben nimmt zudem der Technologiewettbewerb erheblich zu.

Verschiedene Studien haben sich in den letzten Jahren mit den Wachstumshemmnissen von KMU beschäftigt und festgestellt, dass der zunehmende Mangel an qualifiziertem Personal, das unflexible deutsche Arbeitsrecht, die in den vergangenen Jahren gestiegene Steuer- und Abgabenlast für den Faktor Arbeit, die starke Regulierung bei Produktzulassungen und die administrativen Belastungen als die häufigsten Hemmnisse für die Fortentwicklung von Unternehmungen identifiziert werden. Hinzu kommen insbesondere für kleinere Unternehmen die schwierigeren Finanzierungs- und Kreditversicherungsbedingungen aufgrund der Finanz- und Bankenkrise seit 2008.

Diese Rahmenbedingungen sorgen für einen enormen Handlungsdruck bei den KMU. Wenn diese auch künftig national und international handlungsfähig bleiben wollen, müssen sie sich diesen Veränderungen stellen.

Doch welche Möglichkeiten haben KMU, diesen Herausforderungen zu begegnen und welche Folgen haben diese Unternehmensentscheidungen für die Volkswirtschaft?

Bis zum nächsten Mal, Ihr KJe

Mit der Seilbahn zur Arbeit?

Schatz, staust du heute mit dem Auto oder nimmst du die Seilbahn?

So abwegig das klingt, so realitätsnah könnte das sein. Mit der Seilbahn zur Arbeit und nicht ins Skivergnügen. Seilbahntechnologien einer österreichischen Weltfirma aus Vorarlberg verbinden Städte in Lateinamerika und verkürzen die Wegezeit zur Arbeit, helfen dem täglichen Wahnsinn an Staus zu entrinnen und dämmen die Pollution ein.  Viele Menschen nehmen bereits die Seilbahn und nicht das Auto, was wiederum den Ausstoß von Treibhausgasen verringert.

Seilbahntechnologie ist tausendfach erprobt und in den Alpen stehen hunderte Seilbahnen, welche den Transport der Menschen zum Skivergnügen, in machen Regionen auch zum Wandern in die Berge übernehmen.

Warum sollte eine solche Technologie nicht in Europa als Nahverkehrsmittel eingesetzt werden? Man bedenke, wenn man im Nahbereich von Städten neue S-Bahnen bauen möchte, wohlgemerkt neue S-Bahnen, dann stehen die Planer vor großen Herausforderungen und extremen Kosten. Da ist die Grundstücksablöse, jede Menge Brücken und Unterführungen sind zu bauen, Trassen anzulegen, Signalisierungstechnologie zu installieren. Zudem fahren S-Bahnen nur nach fixen Fahrplänen z.B. alle 20 Minuten und brauchen entsprechendes Personal. In vielen Regionen fahren S-Bahnen auch nicht rund um die Uhr.

Seilbahnen haben dem gegenüber entscheidende Vorteile, kaum Grundstücksbedarfe, keine Brücken und Unterführungen sind notwendig und was heute als Utopie abgetan wird, die Fahrgastzellen fahren auf Wunsch. Das heißt, man geht durch die Zutrittskontrolle, die Gondel wird abgerufen, fährt aus dem Abstellbereich ein, lässt die Fahrgäste einsteigen, startet und klinkt sich automatisch am Förderseil ein. Der Personalbedarf ist gering, die Technologie ist erschwinglich. Und jenen, die sagen eine Seilbahn sei langsam, kann man entgegenhalten, dass die modernen Seilbahnen bereits jetzt 55km/h schnell sind.

Seilbahnen wären eine Alternative zu Zügen als Zubringer. Man kann davon ausgehen, dass viele Mitbewohner gerne zur Arbeit die Seilbahn nehmen würden, da diese zeittaktunabhängig und der Weg zur Arbeit schnell und staufrei ist. Klar, so manches Stadtverkehrskonzept müsste überarbeitet werden.

Bis wir mit „Beamen“ durch die Sphären reisen, dauert es eben noch.

CONCLUSION

Lösungen sind vorhanden, jedoch fehlt es oftmals am politischen Willen der Verantwortlichen.

 

Einfach zum Nachlesen:

https://www.google.de/search?q=seilbahnen+in+brasilien&ie=&oe=#q=seilbahnen+stadtverkehr

http://www.seilbahn.berlin/de/seilbahn-berlin/seilbahnen-in-der-stadt.html

http://www.zeit.de/video/2014-10/3827475580001/bolivien-seilbahn-gondeln-fuer-den-stadtverkehr

https://www.eurailpress.de/fileadmin/user_upload/PDF/58_Assmann_5_Fragen.pdf

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