Für die Vorbereitung in diesen Corona-Zeiten bleiben mir noch 6 Wochen.

Keks und Krümel

Eine der nächsten Aufgaben ist, dass die Beiden, Keks und Krümel, sich an Hobbles gewöhnen und es akzeptieren, dass der Hobbles über ein ca. 6 bis 7 Meter langes Seil am Erdanker hängt. Warum Hobbles und Erdanker? Die Pferde müssen, falls ich keine Koppel bauen oder auf einem Bauernhof eine Koppel benutzen kann die Kräfte wieder aufbauen. Dazu müssen sie grasen können ohne sich in der Leine „aufzuhängen“ bzw. um einen Baum zu wickeln. Das funktioniert reibungslos mit genannter Methode. Bereits erprobt und gelernt in meiner Zeit in Nord-Afrika.

 

 

Hobbles am Krümel

Hobbles an den Vorderbeinen verhindern schnelles laufen. Die Hinterhand muss frei sein, damit sich die Pferde gegen Angriffe von wilden Tieren wehren können. Was beachte ich beim Hobbles und Erdanker?

Nun, es ist eine Frage wieviel Radius möchte ich meinem Pferd geben. Ein guter Wert ist ca. 7 bis 8 Meter, geht auch etwas kürzer.

 

 

 

Erdanker einschlagen soweit wie möglich

Rundumlaufende Befestigung

Hobbles und Seil zum Erdanker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jedoch beachte ich bei der Benutzung von Hobbles, dass im Radius vom Erdanker keine Hindernisse sind, wie große Steine oder Sträucher. Es darf nichts im Weg sein um ein komfortables Grasen zu verhindern.

So hoffe ich, dass Beide nach einem langen Ritt von ca. 35 km am nächsten Tag fit in die nächste Etappe gehen ohne Zusatzfutter.

Eine weitere Methode Pferde bei einem Wanderritt zu versorgen ist einen Fence zu bauen. Wie ich das mache, falls genügend Bäume vorhanden, erzähle ich beim nächsten Mal.

Das Startbild zeigt selbst gefertigte Hobbles.

LG

Kurt

Meine Reittour wird von hat-line.com gesponsert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Written by Kurt Jelinek
Liebe Leser, vor ca. einem Jahr war ich mit meinen Pferden und dem Hut mit integriertem Kopfschutz 500 km unterwegs in Richtung Barcelona. Leider musste ich die Tour nach Barcelona abbrechen wegen Satteldruck bei den Pferden. Mittlerweile reiten wir regelmäßig in unserer schönen Gegend spazieren. Touren, Touren soweit das Auge reicht. Kaum einmal ein Straße ist zu queren. OK. Es geht des öfteren per Fähre über den Fluß und zurück. Zwanzig, dreißig Kilometer im reitfreundlichen Gelände. Schreibt mir, wenn ihr mehr wssen wollt. LG Kurt