Hallo liebe Freunde,

die Planung beginnt. Aber wo anfangen, denn genaugenommen werde ich ohne Planung versuchen das Mühlviertel zu umrunden. Warum also Planung? Nun ich muss den Startpunkt festlegen. Dabei ist es wichtig, dass ich meinen Pferdeanhänger und das Fahrzeug für einige Tage abstellen kann.

Grafik Urheber unbekannt.

 

Außerdem möchte ich am Tag der Ankunft die Pferde gut für eine Nacht unterbringen und für mich nochmals die Chance ergreifen in einem gemütlichen Bett zu übernachten, denn in den darauffolgenden Tagen gibt es Hängematte und Schlafsack, gegeben falls auch Pferdepension. Also wo starten?  Ich tendiere dabei aktuell zu einem Pferdehof nördlich von Passau an der Deutsch-, österreichischen Grenze. Die ausgewiesenen Wege führen in dieser Gegend grenzüberschreitend. Ein weiterer Punkt beschäftigt mich, welchen Untergrund finde ich vor, wie sind die Wege, die Straßen? Ist es sehr steinig wie im Thüringer Wald, muss ich meinen Pferden wieder Duplos verpassen, ihr wisst schon diesen „Kunststoff Beschlag“.

Alex beim Aufbringen von Duplos.

 

Diese Fragen, beschäftigen mich im Vorfeld. Die Ausrüstung ist aktuell nicht wichtig, denn ich habe alles was man so brauchen kann, von der Kleinst-Kochstelle, Topf, Suppen etc. Hängematte, Schlafsack und Dach für die Hängematte.

 

Baumschlingen, Erdanker und Seile sowie ein sehr kleines Elektrozaungerät sind auch bei der Tour im Gepäck dabei.

Erdanker Eigenbau

Einfache Baumschlinge am Baum

Mehr zu diesem Themenbereich folgt. Zuerst muss ich noch mein „Packsattel-System“ erproben, denn ich reite mit zwei Pferden. Dabei sind Beide mit Westernsattel gesattelt. Ob die Idee „Packsattel-System“ gut funktioniert erprobe ich die nächsten Tage. Eines steht fest, diese Tour mache ich mit abgespecktem Gepäcke. Auf dem Tripp Richtung Barcelona hatte ich Zuviel des Guten dabei.

Bis zum nächsten Mal.

Gruß

Kurt

Written by Kurt Jelinek
Liebe Leser, vor ca. einem Jahr war ich mit meinen Pferden und dem Hut mit integriertem Kopfschutz 500 km unterwegs in Richtung Barcelona. Leider musste ich die Tour nach Barcelona abbrechen wegen Satteldruck bei den Pferden. Mittlerweile reiten wir regelmäßig in unserer schönen Gegend spazieren. Touren, Touren soweit das Auge reicht. Kaum einmal ein Straße ist zu queren. OK. Es geht des öfteren per Fähre über den Fluß und zurück. Zwanzig, dreißig Kilometer im reitfreundlichen Gelände. Schreibt mir, wenn ihr mehr wssen wollt. LG Kurt