Einfache Seilschlingen selbst gebaut. Wenig Gewicht.

Eine Baumschlinge als Muster.

Eines vorweg, um eine einfache Fence zu bauen benötigt der gewählte Standort Bäume. Dabei habe ich dann Seile, genügend langen Weidezaundraht und ein leichtes tragbares Weidezaungerät, welches max. 650 Gramm wiegt. Zur Erinnerung, ich reite meine Touren mit Keks und Krümel, welche ich täglich alternierend reite. Einer trägt das Gepäck, der andere mich. Auch wenn einer das Gepäck trägt, soll es nicht zu viel sein was man mitschleppt. Das gesamte Gepäck sollte leicht sein, damit du dich als Reiter beim Packen nicht überarbeitest oder einen Bruch hebst. Nun zur Fence: Ich wähle dazu einen Standort mit Bäumen, z.B. Streuobstwiese mit Grasbewuchs.

Dabei versuche ich eine Fläche von ca. 25 mal 25 Meter einzuzäunen für meine Beiden. Wie die Seitenverhälnisse sind ist egal, hauptsache Platz. An jedem Baum befestige ich eine Baumschlinge aus Seil, dadurch wird ein Baum nicht beschädigt. Meine Pferde habe ich zwischenzeitlich sehr hoch an zwei innen stehenden Bäumen angebunden. Dann spanne ich mein Seil in ca. einem Meter Höhe, indem ich das Seil durch die Seilschlingen führe.

Weidezaungerät 3Volt

Wie man ein Seil oder auch zwei spannt, muss ich wohl nicht erklären. Anschließend wickle ich den Weidezaundraht locker um das gespannte Seil und klemme mein Weidezaungerät an. Wie man ein Weidezaungerät anschließt ist hoffentlich bekannt. Achtung: man sollte sicherstellen, dass die Batterien für das Weidezaungerät neu sind und ggf. noch Reserve dabeihaben. Diese Art Fence hat sich in der Praxis bewährt ist relativ schnell auf- und abgebaut. Nun die Pferde vom Anbinde Platz freimachen und den Beiden die Freiheit des Grasens erlauben. Ich selbst schlafe mit Schlafsack in der Hängematte nebenan.

 

 

Nachtrag: ich habe Seilbaumschlingen unterscheidlicher Länge mit. Zirka 8 Stück.

LG Kurt

Written by Kurt Jelinek
Liebe Leser, vor ca. einem Jahr war ich mit meinen Pferden und dem Hut mit integriertem Kopfschutz 500 km unterwegs in Richtung Barcelona. Leider musste ich die Tour nach Barcelona abbrechen wegen Satteldruck bei den Pferden. Mittlerweile reiten wir regelmäßig in unserer schönen Gegend spazieren. Touren, Touren soweit das Auge reicht. Kaum einmal ein Straße ist zu queren. OK. Es geht des öfteren per Fähre über den Fluß und zurück. Zwanzig, dreißig Kilometer im reitfreundlichen Gelände. Schreibt mir, wenn ihr mehr wssen wollt. LG Kurt