Es war schon ein etwas komischer Winter. Vorboten der Erderwärmung oder dieses mal nur eine weltweite Wetterkapriole? Ich weiß es nicht.

Schneelage in den Gipfelregionen

Langlaufloipe in Bruneck

Es ist klar sichtbar, wie dünn die Schneelage im Tal war

Auf 1500 Meter Seehöhe viel appere Stellen im Februar

 

 

 

 

 

 

 

Fest steht, dass ich 14 Tage lang in Südtirol bei guter, aber nicht überragender Schneelage die Hänge hinuntergefahren bin und sich Keks und Krümel am Reiterhof in der Zwischenzeit kugelrund gefressen haben. Obwohl ich darum gebeten hatte, die Beiden auf Diät zu setzen.

 

 

 

 

 

 

Was bedeutet das, Diät für Pferde? Ich hatte die Stallmitarbeiter gebeten, die Kraftfutterration nur noch einmal täglich an die Pferde zu verfüttern. Dennoch, nur alleiniger Aufenthalt auf Koppel und Stall ohne tägliche Arbeit macht, bei gutem Heu, die faulen Pferdchen dick. Bereits Ende Februar haben sich die Beiden entschlossen das Winterfell sukzessive abzugeben.

Es grünt so grün.

 

Nicht, dass Keks und Krümel ein dichtes Winterfell hatten. Das Winterfell war eher moderat. Beim Putzen zeigte sich, dass die Pferde bereits jetzt glauben man brauche keinen Winterschutz mehr. Das ist erstaunlich, anhand welcher natürlichen Informationen sind Tiere in der Lage, den kommenden Winter bzw. die nächste Jahreszeit und Klimaentwicklung, daher die zu erwartenden Temperaturen, vorherzusehen?

Ich bin bereits jetzt gespannt darauf, wie sich das Frühlingswetter 2020 entwickelt und ob der Winter noch einmal zurückkommt und wie sich der nächste Winter 2020/2021 entwickelt. Ob der genauso mild ausfällt oder wieder zu einem gewissen Grad Normalität für unsere Breiten bereitstellt?

LG Kurt

 

Written by Kurt Jelinek
Liebe Leser, vor ca. einem Jahr war ich mit meinen Pferden und dem Hut mit integriertem Kopfschutz 500 km unterwegs in Richtung Barcelona. Leider musste ich die Tour nach Barcelona abbrechen wegen Satteldruck bei den Pferden. Mittlerweile reiten wir regelmäßig in unserer schönen Gegend spazieren. Touren, Touren soweit das Auge reicht. Kaum einmal ein Straße ist zu queren. OK. Es geht des öfteren per Fähre über den Fluß und zurück. Zwanzig, dreißig Kilometer im reitfreundlichen Gelände. Schreibt mir, wenn ihr mehr wssen wollt. LG Kurt