Unterwegs mit Anhänger ins Gelände. Wir gehen regelmäßig ins Gelände. Es ist schön, wir haben großartige Reitwege.

Ungeachtet dessen müssen sich Keks und Krümel ans Einsteigen in den Pferdeanhänger wieder gewöhnen. Es muss für Beide ganz normal sein. So nach dem Motto, wenn ich da drinnen stehe geht es ins Gelände und ich muss nicht laufen. Ob man Pferde dazu bringt es so zu sehen, ich kann es nicht sagen. Sicher ist, es war nicht selbstverständlich, dass Keks und Krümel einsteigen. Hier eine Situation welche ein Lerneffekt auslöste. Keks steht im Fahrzeug, meine Partnerin nähert sich mit einer Möhre sagt aber kein Wort bzw. spricht das Pferd an. Keks hat sich so erschreckt, dass er nach hinten raus geflüchtet ist. Nichts passiert, aber wir haben gelernt, spreche dein Pferd an, auch wenn es dich nicht sieht, das gibt dem Tier Sicherheit.

Wir haben dann beide in den Hänger gepackt und sind ca. 35 km gefahren auf einen Parkplatz, welcher ideal zum Parken und Ausladen ist. Von dort haben wir eine Runde gestartet ca.20 km in fremden Geländen. Es war schön. Klar haben die Tiere neue Gefahren gesehen, welche ich als Reiter nicht erkannt habe. Ist mal so. Dann springt ein Reh noch aus dem Getreidefeld und die Beiden erschrecken sich. Und da kommt unser weiser Pferdeflüsterer ins Spiel: Nicht an beiden Zügeln ziehen, das erzeugt Schmerzen im Maul und Stress. Da heißt, egal wie die Situation ist, Ruhe bewahren, festsitzen und das Pferd über einen Zügel ggf. in einen Kreisschicken bis es sich beruhigt hat. Das bringt mich zu einem weiteren Spruch: Macht das Pferd nicht was du als Reiter von ihm willst, bleibe gelassen und lass es arbeiten. Das heißt, schicke es in einen Kreis, einmal, zweimal solange bis es funktioniert.
Mittlerweile gehen wir alle zwei Tage ins Gelände. Jeden zweiten Tag lasse ich Keks und dann Krümel ca. 3km im Kreislaufen am Platz. Klar mit Richtungswechsel.

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Lieber Leser ein super Seite zum Thema Wanderreiten: http://phobosmoon.de/

Liebe Grüße

Kurt

 

 

Written by Kurt Jelinek
Liebe Leser, vor ca. einem Jahr war ich mit meinen Pferden und dem Hut mit integriertem Kopfschutz 500 km unterwegs in Richtung Barcelona. Leider musste ich die Tour nach Barcelona abbrechen wegen Satteldruck bei den Pferden. Mittlerweile reiten wir regelmäßig in unserer schönen Gegend spazieren. Touren, Touren soweit das Auge reicht. Kaum einmal ein Straße ist zu queren. OK. Es geht des öfteren per Fähre über den Fluß und zurück. Zwanzig, dreißig Kilometer im reitfreundlichen Gelände. Schreibt mir, wenn ihr mehr wssen wollt. LG Kurt