Eine Woche im Gasteinertal. Juli 2020

Hallo liebe Freunde,
es muss nicht immer auf dem Rücken der Pferde sein.

Freiberger auf der Alm

Wobei, ich muss gestehen, so manche Wanderung wäre mir zu Pferd lieber gewesen. Wanderungen, welche einiges an Überraschungen brachte.

 

Wir lernten eine Sennerin kennen, welche eigentlich eine Sattlermeisterin ist, was bei mir sofort die Augen aufblitzen ließ. Warum? Kinnriemen für die Hüte mit integriertem Kopfschutz.

Kinnriemen geschlossen

Kinnriemen geschlossen

Zeller SeeToller Zufall. Zusätzlich eine Idee für das Innenleben vom Hut. Ungeachtet dieser schönen Zufälle sind wir einige Höhenmeter pro Tag aufgestiegen und natürlich auch wieder ins Tal gegangen.

 

 

 

 

Alles in allem, schöne Wandertag und meine Sehnsucht die Wanderungen in den Bergen mit den Pferden zu absolvieren.
Bis zum nächsten Mal.
VG
Kurt

 

Pferdeverladen Anhänger fahren üben.17.06.2020 bis 28.06.2020

Hallo Leute, wir bauen einen WEB-Shop für Hüte mit integriertem Kopfschutz.

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Zum neuen Thema: Wenn Keks und Krümmel toben, geht der Rauch auf! Oder durch die Trockenheit am Plaz wirbeln beide mächtig viel Staub aus. Bei jeder Gelegenheit lasse ich die Beiden toben. Sie zeigen das mit freudigen Sprüngen, Wettläufen im Speed-Galopp und den Erinnerungen an deren Männlichkeit.

Krümel

Wer ist schneller?

 

 

 

 

 

 

 

Nach ca. 20 bis 30 Minuten kommen sie von selbst angetrabt und verlangen, wie könnte es anders sein, nach Streicheleinheiten und Leckerli. Was den sonnst. Das ist die eine Seite, die andere ist, dass ich täglich mit Keks und Krümel arbeite. Nicht mit klassischem Longieren, nein, beide laufen ca. 3km an der Longe im Kreis. Zwischendurch übe ich mit beiden quer über eine Stange zu gehen. Nach diesen Übungen reite ich Keks oder Krümel für 20 Minuten. Dabei übe ich mit den Pferden ans Gatter zureiten, das Gatter aufmachen und zumachen. Mit Keks klappt es gut, Krümel hat ein wenig Angst sich parallel zum Gatter zu stellen und seitwärts zu gehen. Ich denke es wird. Vor einigen Tagen haben wir die Hotties wieder verladen und sind an einen See gefahren. n dort sind es ca. 20km bis zum Stall. Kaum Straßenquerungen, schöne Feld und Wiesenwege.

Keks, augesattelt

Zugfahrzeug und Hänger

Krümel ungeduldig. Scharrrt mit em Huf.

Für das Afsatteln muss ich noch üben.

Aber nun zum Verladen. Zuerst haben wir Beide gestriegelt. Danach haben wir gesetzeskonform nun Sägespäne Anstelle von Stroh in den Wagen gestreut, zusätzlich habe ich den Heusack um einiges höher gehängt. Beim Verladen haben wir festgestellt, zuerst muss Keks hinein. Das ist problemlos. Er vertraut uns. Anders ist es mit Krümel, denn er lässt sich Bitten. Es dauerte ca. 5 Minuten mit mehrmaligem Ansteuern der Rampe und einer Möhre vor der Nase. Dann hat es geklappt. Anfangs fahre ich sehr vorsichtig, denn ich will erreichen, dass die Beiden anhängerfahren als angenehm empfinden. Am Parkplatz angekommen habe ich zuerst Krümel entladen, dann Keks. Schön ist, dass beide Pferde sehr gerade nach hinten gehen, sodass ein Danebentreten an der Rampe kaum passiert.

Der Ritt über 20 km war erholsam, angenehm. Insgesamt waren wir mit Rast 5 Stunden draußen. Dass sich die Hotties vor Rehen oder anderen Tieren im Gebüsch fürchten hat sich bislang nicht gelegt. Sie schrecken noch immer auf.

 

LG bis zum nächsten Mal. Kurt

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Keks und Krümel, Vorbereitung auf unseren Reiturlaub 1.06.2020 bis 16.06.2020

Unterwegs mit Anhänger ins Gelände. Wir gehen regelmäßig ins Gelände. Es ist schön, wir haben großartige Reitwege.

Ungeachtet dessen müssen sich Keks und Krümel ans Einsteigen in den Pferdeanhänger wieder gewöhnen. Es muss für Beide ganz normal sein. So nach dem Motto, wenn ich da drinnen stehe geht es ins Gelände und ich muss nicht laufen. Ob man Pferde dazu bringt es so zu sehen, ich kann es nicht sagen. Sicher ist, es war nicht selbstverständlich, dass Keks und Krümel einsteigen. Hier eine Situation welche ein Lerneffekt auslöste. Keks steht im Fahrzeug, meine Partnerin nähert sich mit einer Möhre sagt aber kein Wort bzw. spricht das Pferd an. Keks hat sich so erschreckt, dass er nach hinten raus geflüchtet ist. Nichts passiert, aber wir haben gelernt, spreche dein Pferd an, auch wenn es dich nicht sieht, das gibt dem Tier Sicherheit.

Wir haben dann beide in den Hänger gepackt und sind ca. 35 km gefahren auf einen Parkplatz, welcher ideal zum Parken und Ausladen ist. Von dort haben wir eine Runde gestartet ca.20 km in fremden Geländen. Es war schön. Klar haben die Tiere neue Gefahren gesehen, welche ich als Reiter nicht erkannt habe. Ist mal so. Dann springt ein Reh noch aus dem Getreidefeld und die Beiden erschrecken sich. Und da kommt unser weiser Pferdeflüsterer ins Spiel: Nicht an beiden Zügeln ziehen, das erzeugt Schmerzen im Maul und Stress. Da heißt, egal wie die Situation ist, Ruhe bewahren, festsitzen und das Pferd über einen Zügel ggf. in einen Kreisschicken bis es sich beruhigt hat. Das bringt mich zu einem weiteren Spruch: Macht das Pferd nicht was du als Reiter von ihm willst, bleibe gelassen und lass es arbeiten. Das heißt, schicke es in einen Kreis, einmal, zweimal solange bis es funktioniert.
Mittlerweile gehen wir alle zwei Tage ins Gelände. Jeden zweiten Tag lasse ich Keks und dann Krümel ca. 3km im Kreislaufen am Platz. Klar mit Richtungswechsel.

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Liebe Grüße

Kurt

 

 

Pferde sind Fluchttiere, wer wußte das bisher nicht? 11.05.2020 bis 30.05.2020

Unser Thema im letzten Beitrag war richtig sitzen. Eine eher schwierige Übung, da man sich selbst nicht sieht. Das Gefühl sagt: Ich sitze mittig. Der Mister Pferd sagt: Du hängst nach rechts. Stimmt das?

Neugierig wie immer.

Ungeachtet dessen haben wir wie verrückt trainiert und unsre Pferde durch das Gelände geritten. Immer der Situation angepasst. Galopp bergauf, Trab auf dem weichen sandigen Boden. Schritt, speziell auf dem Nachhauseweg. Ja, die Tipps von Mister Pferd sind einfach und helfen enorm. In den letzten Wochen sind wir ständig vom Pferdehof ins Umland geritten.

Wie sieht es aus. Bist du in der Balance?

Durchschnittlich pro Ausritt ca. 15 km auf tollem Boden, in einem anspruchsvollen Gelände. Mit wenig Aufwand kann man interessante Ruten wählen ohne Strecken zweifach nehmen zu müssen. Wir haben viele Hügel, welche mit sanften Grasstrecken verbunden sind. Die Aufstiege sind teileweise sehr steil und der Abstieg ist das ein oder andere Mal für die Pferde eine Herausforderung.

 

Die anderen Tage habe ich auf der Galoppstrecke meine Brille verloren. Schlecht, denn nun musste ich absteigen. Nach kurzen Suchen habe ich die Brille gefunden und wollte wieder aufsteigen. Krümel der Schlaumeier hat in diesem etwas steileren Gelände sofort herausgefunden wie er sich stellen muss damit ich nicht in den Steigbügel komme. Leckerli konnten Krümel nicht dazu bewegen in der Senke stehen zu bleiben. Zwischenzeitlich ist meine Partnerin mit Keks gemütlich durch das Gelände geritten und hat aus der Ferne meine Bemühungen belächelt. Nachdem ich Krümel ins Gewissen geredet habe, fragt nicht wie das geht, blieb er passend stehen. Schwups, war ich im Sattel.

Kleine und große Hindernisse. Wasser ist noch immer gefährlich!

Wir haben noch einige Runden im Gelände geritten, weg vom Hof, damit nachhause reiten nicht zur Gewohnheit wird. Hier noch ein Tipp von Mr. Pferd: Nicht an beiden Zügeln ziehen, das erzeugt Schmerzen im Maul und Stress. Stimmt. Lehne einen Zügel an, und benütze den anderen Zügel mit sanften Impulsen. Es ist schön, wie das Pferd reagiert. Übrigens, ich war am Springreiter Trainingsplatz letztes Wochenende. Da geht es rau zu.

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Bis zum nächsten Mal.

VG Kurt

Richtig sitzen hält das Pferd in der Balance. Stimmt das? 28.04.2020 bis 10.05.2020

Vor einigen Tagen in der Corona Krise haben wir Pferde getauscht. Meine Partnerin reitet nun Keks und „einer meiner“ Krümel.

Keks in seinem Satall, mit Ausblick.

Da ich viel Zeit habe konzentriere ich mich auf das richtige sitzen. Eines der Ziele ist, durch richtiges sitzen Krümel zu reiten. Daher, richtig sitzen, richtig atmen, und ohne Zügeleinsatz das Pferd zu lenken. Spannend zu sehen und spüren wie Krümel reagiert. Die letzten Tage habe ich die Anregungen von „Mister Pferd“ geprobt und vieles funktioniert bereits. Richtig sitzen ist ohne fremde Hilfe als Ferndiagnose nicht einfach, aber es geht. So habe ich begonnen bei durchhängenden Zügel Krümel mit einem Klick und ganz leichter Vorwärtsbewegung der Zügelhand in Bewegung zu setzen und das funktioniert. Mit Ausatmen bleibt er stehen, leichtes Anheben der Zügel und Gewicht nach hinten und leichte Schenkelberührung nahe der Vorderbeine reicht und Krümel legt den „Rückwärtsgang“ ein. Zwar noch zaghaft, ich denke das wird mit jedem Mal üben besser.

Es gäbe noch viel dazu zu sagen, jedoch kann ich nur Anregen aus meiner Erfahrung geben, diese lautet üben und nochmals üben. Pferde reagieren unheimlich sensibel auf richtig sitzen und Gewichtsverllagerung.

 

Was gab es noch neues? Nichts wesentliches. Die Corona-Virus Verordnungen verhindern einen Reit-Schulbetrieb, was für einen Hof, welcher sich über Einnahmen aus dem Reitunterricht hauptsächlich finanziert, nicht vorteilhaft ist. Schön zu beobachten ist, wie jetzt alle am Hof „sprichwörtlich“ zusammenrücken. So werden die Schulpferde longiert und von Könnern geritten.

Zwei Freunde.

Wir dagegen bemerken von Corona nichts. Ohja, wir können nicht zum Abendessen ausgehen, aber sonst? Uns geht es in der Krise gut, wir haben Pferde und wir haben die Natur vor der Haustür. Keks und Krümel tragen uns regelmäßig ins Gelände hinterm Hof und es macht Beiden sichtbar Freude mit uns die Gegend zu erkunden. Was auffällt, beide sind je nach Situation noch immer „Angsthasen“.

Wenn auf einem Hügel in der Ferne eine Person steht oder ein Fahrrad, was nicht dorthin gehört, dann muss Krümel überlegen ob er denn weiter geht. Auf unseren Reitwegen gibt es ein Rinnsal welches es zu überschreiten gilt. Oh je. Erst nachdem zwei entgegenkommende Radfahrer problemlos durch das Rinnsal gefahren sind, konnten unsere Pferde dieses mächtige Hindernis überwinden. Krass, oder? Pferde sind wie sechs Jährige Kinder, dem stimme ich zu.

Reitwege soweit das Auge reicht.

 

Bis zum nächsten Mal.

VG Kurt

 

Entspanntes ausreiten mit Keks und Krümel. 11.04.2020 bis 27.04.2020

Deine Atmung überträgt sich auf dein Pferd. Wer´s glaubt wird seelig, so sprachen wir, wenn wir Aussagen misstrauten. Hat Mister Pferd recht? Aus meiner Sicht, JA. Es ist erstaunlich wie unsere Tiere auf die Atmung reagieren. Ein schönes Beispiel ist unser Krümel.

Krümel, im Viereck

Wenn ich mit Krümel im vollem Galopp im Viereck reite und die Atmung verlangsame, dann wird er langsamer. Schön. Wenn ich stark ausatme bleibt er stehen. Beweis erbracht. Klar gibt es Situationen wo Krümel oder Keks deren eigenen Willen durchsetzen wollen, dann geht es ab in einen immer kleiner werdenden Kreis. Atmung verlansamen, das wirkt. Aber was tat sich sonst noch die letzten Tage?

Die Mauke Behandlung für Keks war erfolgreich, keine Pusteln, kein Haarverlust oder nässende Stellen an den Vorderläufen.

 

 

Mittel zur Bekämpfung von Mauke.

 

Was gab es sonst noch? Wir waren die letzten Wochen einige Male im Gelände. Aber von vorne. Da ich bzw. wir nicht täglich Zeit haben, trotz Corona, habe ich mit den Pferden am Boden gearbeitet. Dabei ging es nicht um etwas zu verbessern, nein, ich habe Krümel ca. 2500 Meter traben und Keks ca 2000 Meter langsam galoppieren lassen. Die Longe ist 10 Meter Lang somit ergibt sich ein Kreisumfang von ca. 63 Meter.

 

 

 

Keks läuft auch ohne Longe im Kreis, ohne Aufwand.

 

Dabei habe ich Krümel jeweils 10 Runden im und gegen den Uhrzeigersinn laufen lassen und das zweimal wiederholt. Immer mit entspannender Pause im Schritt dazwischen. Warscheinlich habe ich es so gewählt, damit ich keinen Drehwurm bekomme. Für Keks habe ich die Variante im Urzeigersinn und entgegen.

Die Wochenende sind wir ausgeritten. 10 km, 20 km das sind so die Distanzen, die wir zurücklegen. Die Gegend erkunden auf schönen gefahrenfreien Wegen, da nur wenige Strassen gequert werden müssen. Alles in allem haben wir bei den letzten Ausritten an die 50 km zurückgelegt. Hinderlich war nur, dass mir bei tieferen Temperaturen die Zehen kalt werden, aber man könnte auch einige Schritte gehen, oder?

 

 

Rast. Krümel hätte gerne Schwarzbier bekommen.

Wirhaben tolle Reitwege.

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leute, bis zum nächsten Mal. Kurt

 

Keks und Krümel, die etwas andere Art zu reiten. 26.03.2020 – 10.04.2020

Ausritt mit Belohnung

Nimm den Stress vom Pferd. Hi, Mister Pferd, wie war das? Nimm den Stress vom Pferd, was meinst du damit. Simple Erklärung, große Wirkung. Pferde sind Flucht-Tiere. Daher, wenn die Pferde aufgeregt sind und du als Reiter das auch noch verstärkst, dann möchte das Pferd unter dir nur noch abhauen, also flüchten. Der Rat lautet, fest sitzen, durchatmen, nicht hektisch am bzw. an beiden Zügeln ziehen, gelassen bleiben und das Pferd in einen Kreis schicken, solange bis das Tempo dir als Reiter wieder angenehm ist. Aber was war in diesen Wochen noch so los? Die Corona-Krise hat die Besuche beim Mister Pferd verhagelt. Er darf aktuell nicht unterrichten. Soweit so gut.

Was tat sich sonst noch? Da war die zweite Impfung der Beiden gegen das West-Nil-Virus. Offensichtlich hat Keks die Impfung nicht gut vertragen. Er bekam von einem Tag zum anderen dicke Vorderbeine, richtig geschwollen an den Gelenken, aber nur vorne. Was tun? Ich habe mich entschlossen Keks täglich zweimal die Vorderbeine mit Wasser abzuspritzen. Das hat geholfen. Die Schwellungen waren nach 4 bis 5 Tagen weg. In dieser Zeit haben wir Keks viel bewegt. Bodenarbeit, Spaziergänge. Und dann tat sich ein neues Problem auf. Wegen der täglichen Wasserung, so stellt es sich dar, bekam Keks an den Vorderläufen Mauke. Eine Art Warzenbildung, welche Pusteln hervorzauberte, leicht nässte und an besagten Stellen Haarausfall bewirkte. Wie bekommt man das weg? Tierarzt anrufen, Rat einholen. Der Rat war wie folgt.

Zuerst täglich zweimalig Vorderbeine waschen mit Wofacutan, dann trocknen und Salbe Socatyl (Verschreibungspflichtig) auftragen.

Wofacutan und Sacatyl

Beine mit Wofacutan waschen. Hinten.

Beine mit Wofacutan waschen. Vorderseite.

Salbe dick auf den nässenden Stellen auftragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das wiederholte ich für drei Tage. Schick war, dass Keks realisierte ihm wird geholfen, sodass er immer das entsprechende Vorderbein selbst anhob, sozusagen um mir beim Behandeln zu helfen. Danach bestellte ich Mauclean im Internet zur Anwendung bei Mauke und Strahlfäule. Jetzt wende ich beide Methoden abwechselnd an. Einmal waschen und Salbe, den nächsten Tag Mauclean.

So wie es bis jetzt aussieht, ist die Behandlung ein voller Erfolg. Ungeachtet der Mauke machen wir Bodenarbeit, reiten im Viereck mit wunderbaren leichten Hindernissen und machen ein bis zwei stündige Ausritte. Die Tipps von unserem Mister Pferd sind mit etwas Übung leicht umzusetzen und im Gelände zeigt sich bereits was unsere Hottis gelernt haben. Die Beiden sind entspannt, horchen auf den Reiter und ermöglichen uns ein stressfreies Reiten.

 

Übrigens, Krümel hat die Nachimpfung West-Nil-Virus ohne Nach- oder Nebenwirkungen überstanden.

Krümel, einmal etwas anders.

Mit diesen Ratschlägen von unserem Mister Pferd haben wir Keks und Krümel bereits zu großartigen Freizeitreitpferden ausgebildet. Wenn ihr mehr wissen wollt, dann meldet euch.

LG Kurt bis zum nächsten Thema, deine Atmung überträgt sich auf dein Pferd

Keks und Krümel, die etwas andere Art zu reiten. Dein Pferd ist dein Spiegelbild 15.03.2020 – 25.03.2020

Es ist erstaunlich, wie unsere Pferde sich damit arrangiert haben. Eine süße Stimme und ein freundliches Gesicht beruhigen und sind ein wichtiger Zugang zu unseren Pferden.

Keks geht gelassen. Das ist sehr angemehm.

Wie lauten doch die Worte von „Mister Pferd“, dein Pferd ist dein Spiegelbild? Hm, das würde bedeuten, ich bin schlecht gelaunt, mein Pferd auch. Ich bin nervös, mein Pferd ist es auch. Bin ich hektisch, dann glaubt mein Pferd, es muss nervös sein oder mich schneller tragen als sonst. Soweit die Theorie. Und was ist dran? Sehr viel. Wenn man so in sich hineinhorcht, wie der Tag gelaufen ist, wie man drauf ist, und warum die Bewegungen so hektisch sind, kann man durchaus feststellen, eine gewisse eigene Sensibilität vorausgesetzt, dass dein Pferd deine Schwingungen aufnimmt. Was tun? Ein wesentlicher Bestandteil ist richtig mittig sitzen und eine ruhige Atmung. Der Blick des Reiters richtet sich über den Pferdekopf oberhalb der Ohren in die Ferne, den Nahbereich erledigt das Pferd. Stimmt das? Klar kann man das nicht sofort umsetzen, aber es wirkt, das Pferd wird ruhiger.

 

 

Ein Krümel entspannt. Hauptsache es gibt zu fressen.

Dies gilt in unserem Fall für beide, Keks und auch Krümel. Nicht an beiden Zügeln ziehen, reißen. Dazu kommen wir später. Was aber tun, wenn das Vieh unter dir nicht vernünftig geht und nicht dein gewünschtes Tempo marschiert, sondern eigenwillig eine Gangart oder ein Tempo wählt, dass du als Reiter nicht willst. Je nach Runde nimm den inneren Zügel auf und schicke das Pferd in einen Kreis. Lass es solange einen immer kleiner werdenden Kreis gehen bis das Tempo für dich passt. Passt das Tempo, dann spare nicht mit Lob. Daher innere Atmung beachten, richtig sitzen, gelassen bleiben, egal was das Pferdchen dir bietet, aber immer konsequent die gesetzten Ziele verfolgen.

 

 

 

 

 

Um dein Tempo zu gehen, lass dein Pferd solange arbeiten und im Kreis gehen, bis es deinen Wunsch verstanden hat und dann mit Engelszungen loben, loben und wiederum loben. Na ja, sie verschmähen auch kein Leckerli, am besten schmecken Bananen und Datteln. Dafür wird das Tempo auch sofort gedrosselt.

Auch Keks ist mittlerweile sehr entspannt und gelassen. Das ist schön für mich als Reiter.

Wie Ihr seht, habe ich wahnsinnig viel gelernt, eine teilweise komplett andere Reitweise, aber sehr erfolgreich. Ich bin so froh, dass jetzt auch andere Familienmitglieder beginnen können, mit diesen Tipps unsere Pferde auch im freien Feld zu reiten.

 

Bis zum nächsten Mal.
VG
Kurt

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