Wir sind nach dem Frühstück direkt aus dem Moseltal zu den Pferden gefahren. Die haben sich über das mitgebrachte Leckerli – genaugenommen Nahrungsergänzungsmittel – gefreut. Jens hat versprochen die Pferde ca. 19 Uhr abzuholen. So verbrachten wir den Tag in aller Ruhe, spazierten durch Montabauer und erkundeten die herrliche Gegend rund um die Stadt.

Pferd&Ich

Am späteren Nachmittag haben wir die Pferde spazieren geführt und einige schöne Bilder gemacht.

 

Sofort Freunde gefunden

Zurück im Stall schaute ich mir die Hufe von Krümel an und stellte mit Erschrecken fest, dass die Kunststoff-Beschläge von Krümel durchgelaufen sind. Was tun? Werkzeug auspacken und dem Krümel den Rest der Kunststoff-Beschläge entfernen. 

Fest steht, die Kunststoff-Beschläge haben nur 400 Kilometer gehalten. Ggf. waren die Forststraßen in Thüringen diejenigen, die den Beschlägen den Rest gaben. Was habe ich gelernt? Die Hotties brauchen für einen langen Wanderritt an den Vorderhufen Hufeisen. Kunststoff-Beschläge halten die Distanzen nicht wirklich aus.

Hinterhand.

Vorne, beim Krümel

Krümel sein Beschlag vorne

Krümel Beschlag vorne

19 Uhr 30 ist Jens mit Pferdeanhänger gekommen. Die Beiden gingen willig in den Anhänger und 90 Minuten später haben wir die Farm von Jens erreich. Keks und Krümel haben eine sehr schöne Koppel und fühlen sich wohl. In den nächsten Tagen muss ich einen Hufschmied finden, welcher bereit ist meinen Pferden Hufeisen anzupassen.

VG Kurt

Written by Kurt Jelinek
Liebe Leser, vor ca. einem Jahr war ich mit meinen Pferden und dem Hut mit integriertem Kopfschutz 500 km unterwegs in Richtung Barcelona. Leider musste ich die Tour nach Barcelona abbrechen wegen Satteldruck bei den Pferden. Mittlerweile reiten wir regelmäßig in unserer schönen Gegend spazieren. Touren, Touren soweit das Auge reicht. Kaum einmal ein Straße ist zu queren. OK. Es geht des öfteren per Fähre über den Fluß und zurück. Zwanzig, dreißig Kilometer im reitfreundlichen Gelände. Schreibt mir, wenn ihr mehr wssen wollt. LG Kurt